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Star Citizen: Release-Verschiebung durch weinende Ehefrau

Star Citizen: Release-Verschiebung durch weinende Ehefrau

Das digitale Zeitalter bringt nicht nur Vorteile mit sich. Dies wurde sich nun auch Chris Robert’s Ehefrau Sandi Gardiner, Vizepräsidentin der Marketing-Abteilung von Cloud Imperium Games und damit Hauptverantwortliche für Fankommunikation, schmerzlich bewusst. Nach einer gerechtfertigt gegen sie geführten Hasskampagne zog sie sich nun vorläufig aus den sozialen Medien zurück und kündigte dies – Ironie des Schicksals – per Twitter an. Angeleitet wurde die Internetmeute durch Derek Smart, offizieller Internetheld und dem einzig wahren Krieger für Gerechtigkeit in der heutigen Zeit.

Noch ahnt die Community nichts von dem Drama, das sich bald abspielen wird.

Noch ahnt die Community nichts von dem Drama, das sich bald abspielen wird.

Emotionale Krisen im Hause CIG

Jüngsten Meldungen zufolge hat die 36-Jährige diese Veränderung allerdings nicht so gut verkraftet wie zunächst gedacht. So bemerkten in Los Angeles Passanten im Vorbeigehen an den Entwicklerstudios zunächst mehrere große Wasserpfützen mit hohem Salzgehalt, kurz darauf waren krampfartige Schreie und Geräusche von berstendem Glas zu vernehmen. Als die Polizei verständigt wurde und diese den Eingang gewaltsam öffnete ergoss sich zunächst ein weiterer Strom dieser Flüssigkeit über den Innenhof. Beim Stürmen des Gebäudes war dessen Quelle dann schnell ausgemacht: Laut Meldung der Behörden fand man Sandi Gardiner dabei vor, wie sie unter starken Heulkrämpfen die Inneneinrichtung des Entwicklers zerstörte, während das restliche Team versuchte, die arme Frau zu beruhigen. Erst durch den Eingriff der Beamten vor Ort gelang es, sie zu bändigen und die Umwelt so vor weiterem Schaden zu bewahren.

Doppelter Erfolg für Smart: Release verschiebt sich erneut

Der durch diese Aktion entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere Hunderttausende, da durch den verübten Vandalismus einige Geräte zerstört wurden. Der durch die Tränenflüssigkeit entstandene Wasserschaden ist ebenfalls beträchtlich. Betroffen ist davon nicht nur der Hauptstandort, sondern auch alle weiteren Außenposten des Entwicklers in Deutschland, England und den USA. Für alle Spender bedeutet dies nichts Gutes: CIG verkündete vor einigen Stunden, dass sich der Release von Star Citizen sich abermals verschiebt, da sich erst um den Wiederaufbau gekümmert werden müsse. Der genaue Zeitplan sei dabei noch unklar, da die Auswahl von Tapeten bekanntlich allerdings immer länger dauere, sei mit mindestens einem weiteren Jahr zu rechnen. Auf die Fragen hin, wie eine einzelne Frau so viel weinen, sie sich innerhalb weniger Minuten in alle Firmensitze teleportieren und es rund 70 ausgewachsene Männer nicht schaffen konnten, sie ruhigzustellen, antwortete ein Sprecher des Unternehmens folgendermaßen:

Wir leben im einundzwanzigsten Jahrhundert, Frauen sind stark. Glauben Sie, wir haben diese Aktion gemeinsam im Team geplant, um eine weitere Verschiebung der Veröffentlichung von Star Citizen rechtfertigen zu können und weiter Geld von unseren Spendern zu beziehen? Das finde ich einfach nur geschmacklos. Wir wissen nicht, woher die leeren Salzwasser-Kanister stammen und können uns auch nicht erklären, wieso alle Studios davon betroffen sind.

Wissen Sie, unsere Kaffeepause dauert gerne mal ein wenig länger, das muss in der ganzen Zeit passiert sein. Und als wir uns dann wieder an unsere knochenharte Arbeit setzen wollten, war es bereits zu spät. Trotz dieses bedauerlichen Vorfalls hoffen wir natürlich, dass uns unsere großzügigen Spender weiterhin auf unserem Weg begleiten und unterstützen werden!

Nach der Katastrophe: Neue Kickstarter-Kampagne

Durch den entstandenen Schaden komme es laut CIG zu erheblichen Lücken im Finanzplan, welche nur durch weitere Spenden gestopft werden könnten. Aus diesem Anlass gibt es nun parallel zu der weiterhin laufenden Spendenaktion für Star Citizen selbst noch eine weitere Kampagne, welche den Namen „Make CIG great again!“ trägt und für den Wiederaufbau der Büros sammelt. Und selbst hier sollen alle Spender großzügig entlohnt werden: So gibt es beispielsweise ab einer Spendenhöhe von bereits 20 US-Dollar exklusiv ein eigenes Trümmerstück der Entwicklerstudios zum Sammeln. Sollte der Stretch Goal von 300.000$ erreicht werden erhalten alle Baker darüber hinaus ein Fläschchen mit Sandi Gardiners Tränen, um den Vorfall immer wieder zuhause nachspielen zu können.

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Kokolores-Distributierer
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