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Ups, falsch gehypt: Alle verwechselten No Man’s Sky mit Star Citizen

Ups, falsch gehypt: Alle verwechselten No Man’s Sky mit Star Citizen

Was für eine peinliche Verwechslung! Nach dem riesigen Hype um No Man’s Sky enttäuschte das Erkundungsspiel nahezu sämtliche Fans. Bislang konnte sich niemand so richtig erklären, woran dies lag. Nun präsentiert Ihnen die Game-Gesell-Redaktion neue Erkenntnisse ihrer investigativen Recherche-Arbeit. Allem Anschein nach lag ein kollektives Missverständnis vor: Die Fans hatten den Indietitel No Man’s Sky mit dem riesigen AAA-Spiel Star Citizen verwechselt.

Kurze Zeit nach dem Release von No Man’s Sky wurden Beschwerden in der Community laut. Die Fans fühlten sich betrogen von vorherigen Versprechungen, die Chefentwickler Sean Murray angeblich getätigt hatte. Zahllose angekündigte Features fanden doch nicht ihren Weg ins Spiel. So vermissten wir eine Form von Multiplayer, Weltallschlachten, diverse Planeteneigenschaften und relevante Alienfraktionen. Das Problem dabei: Diese Versprechungen galten niemals für No Man’s Sky. Sean Murray hatte zwar darüber gesprochen, als er beispielsweise in The Late Show with Stephen Colbert auftrat, aber dabei ging es nie um sein eigenes Spiel, sondern sein großes Vorbild Star Citizen. Das erklärte er uns auf Anfrage:

„Wann immer ich etwas sagte, bei dem du das Gefühl bekommst: ‚Wow, das muss das coolste Spiel aller Zeiten sein‘, ging es nie um No Man’s Sky. Es ging immer um Star Citizen.“

Weiter erklärte er uns, dass er nicht nachvollziehen könne, wieso die Spieler so hohe Erwartungen an No Man’s Sky hatten. Murray habe immer nur von dem riesigen Multiplayerspiel des Branchenveteranen Chris Roberts geschwärmt. Ihm sei zu jeder Zeit klar gewesen, dass No Man’s Sky kein großartiges Spiel sei. Es sollte vielmehr eine „Hommage“ an das kommende Star Citizen sein.

„Alles, was ihr in No Man’s Sky finden wolltet, findet ihr in Star Citizen.“

Murray könne aber auch nicht nachvollziehen, wie die Verwechslung habe stattfinden können:

„Euch hätte doch klar sein müssen, dass ein 12 Mann großes Studio nicht so etwas Großartiges entwickeln kann. Hat denn keiner auch nur einmal nachgedacht über das, was ich gesagt habe?“

No Man’s Sky startete demnach ursprünglich als Hobbyprojekt in der Garage von Sean Murray, der einige Freunde an Bord zog. Der Plan war, ein kleines Spiel zu entwickeln, auf dessen Basis sich Murray bei Chris Roberts für die Entwicklung von Star Citizen bewerben wollte. Tatsächlich arbeiten einige der Entwickler von No Man’s Sky nun bei Roberts‘ Studio Cloud Imperium Games. Für Murray aber wird dieser Traum leider nie in Erfüllung gehen, wie er uns unter Tränen anvertraut. Er habe einfach zu viel Geld mit No Man’s Sky verdient und werde seine Villa auf den Bahamas leider für die nächsten fünf Jahre nicht verlassen können.

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